• Grenzgängerauskunft für Grenzgänger aus Deutschland

Unfallversicherung

Alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer sind nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) gegen Unfall versichert. Versicherungsträger sind die schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), private Versicherungsgesellschaften, anerkannte Krankenkassen und öffentliche Unfallversicherungskassen. Die obligatorische Versicherung garantiert Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nicht-Berufsunfällen (vorbehaltlich einer Teilzeitbeschäftigung) und im Falle von Berufskrankheit.

Bei einer Arbeitszeit von weniger als 8 Stunden pro Woche beim gleichen Arbeitgeber sind nur Berufsunfälle und Berufskrankheiten versichert, wobei der Arbeitsweg mit eingeschlossen ist.

Als Unfall gilt die plötzliche nicht beabsichtigte, schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äußeren Faktors auf den menschlichen Körper.

Die Beiträge für den Berufsunfall und die Berufskrankheit trägt Ihr Arbeitgeber, während Sie in der Regel die Beiträge für die Nichtbetriebsunfälle tragen müssen. Das ist für Sie durchschnittlich ca. 1 - 2 % des maßgebenden Lohnes für die AHV-Beiträge (SUVA-Beitrag).

Der versicherte Verdienst beträgt max. CHF 148.200 p.a. (Stand 2019) auch bei Freizeitunfällen.

Ein Unfall muss sofort dem Arbeitgeber gemeldet werden.

Falls Sie als Grenzgänger in der BRD in Ihrer Freizeit einer Tätigkeit nachgehen, in der Sie bei einer deutschen Berufsgenossenschaft versichert sind, haben Sie keinen UVGVersicherungsschutz, auch nicht außerhalb des beruflichen Bereichs!

 
  • Grenzgänger aus Deutschland / Aufenthalter in der Schweiz

    Seit mehr als 30 Jahren beraten und betreuen wir Arbeitnehmer, die in Deutschland wohnen und in der Schweiz arbeiten (Grenzgänger) und deutsche Staatsbürger, die in der Schweiz leben und arbeiten (Aufenthalter). Auch namhafte Schweizer Firmen nehmen unsere Beratung in Anspruch.